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Damit ihr wißt, mit wem Ihr es unter und über Wasser zu tun bekommt: Unser Tauchlehrer-Team

Andrea:

Es mag am Tauchplatz regnen, es mag hageln oder frieren: Bei unseren Touren herrscht immer eine Bombenstimmung. Und das liegt in erster Linie an Andrea, gegen die selbst Ulknudel Susanne Fröhlich wie eine trübe Tasse mit Leichenbittermiene wirkt. (Tschuldigung - stimmt aber!) Andrea hält bei uns - und das jederzeit mit bester Laune - die gesamte Organisation in Schwung, koordiniert Termine, beschafft Betten in Gasthäusern, bucht Flüge und bestellt sie wieder ab. Beim Tauchen ist sie indessen die Ruhe selbst und fest von der Idee überzeugt, daß das schwerelose Schweben im Blau im Grunde genommen jeder einmal kennengelernt haben sollte. Andrea, die nicht nur bei Tauchern, sondern auch bei Tauchlehrern viel von regelmäßiger Fortbildung hält und seit jüngstem Padi Master Scuba Diver Trainerin ist, hat sich schon vor Jahren zur Behinderten-Tauchlehrerin weiterqualifiziert. Sie bietet also auch Gehandicapten die Möglichkeit, das Tauchen auszuprobieren. Ihr Lieblings-Tauchplatz ist der Embudu Express auf den Malediven - aber auch das zwei Grad kalte Wasser des Bodensees kann sie, und wenn´s im halbtrockenen Anzug ist, selbst im Februar nicht vom Tauchen abhalten.

Über Wasser und neben dem Tauchen betreibt Andrea einen Buchladen in Wächtersbach. In ihrer Freizeit ist sie gern draußen unterwegs - auf dem Fahrrad, im Kajak oder mit ihrem Motorrad, einer Kawasaki GPZ 305.

 

Uwe:

Erfahrener Tauchlehrer, der als solcher schon auf den Philippinen und in Frankreich gearbeitet hat, die Steilwände des Bodensees und die tief liegenden Wracks der Ostsee ebenso kennt wie die klaren Seen unserer nicht mehr ganz so neuen Bundesländer.

Uwe ist der Ansicht, daß man das Tauchen "von der Pike" auf gelernt haben sollte. Folgerichtig gibt er seine Fähigkeiten im Umgang mit Maske, Schnorchel und Flossen genauso gern in zusätzlichen Trainingseinheiten an unsere Tauchschüler weiter wie das Wissen, das man zum Tauchen mit Gerät braucht. Tauchen ist für ihn kein Urlaubserlebnis im warmen Wasser, sondern ein Ganzjahressport, den man auch während der Wintermonate in Deutschland betreiben kann und sollte: Bloß nicht aus der Übung kommen. Unter Wasser routiniert und die Gelassenheit in Person, kann ihn nur eins aus der Ruhe bringen: Wenn er zum Training kommt und feststellt, seine Flossen vergessen zu haben.

 


Stephan
:
kümmert sich um alles, was mit Tauchtechnik, Logistik, dem Kompressor, dem Schlauchboot oder der Tauchausrüstung zu tun hat. Das heißt: Wenn Euch am See in Eurer Ausrüstungskiste die Füßlinge fehlen, dann ist er schuld und muß Euch seine leihen...
Stephan ist jederzeit für ausführliche, sportliche und tiefere Tauchgänge zu begeistern. Er ist mit seinen 46 Jahren nicht mehr für jede neue Mode (auf hessisch "Ferz") zu begeistern und gilt als unser Retro-Fan.
Als Bewunderer von Cousteau und Hans Hass ist er der Meinung, daß jeder Tauchgang im Grunde genommen ein Abenteuer sein sollte. Für ihn ist die Taucherei kein "Kindergeburtstag", sondern eine tief ernstzunehmende Angelegenheit, die Ausgeglichenheit, Ruhe, Routine und andauerndes Training erfordert. Sein liebstes Tauchrevier ist immer noch die spanische Mittelmeerküste: Steilwände, Wellen und Weichkorallen - Stephan zeigt Euch gern die besten und einsamsten Tauchplätze und Steilwände...
Gemeinsam mit seiner Gefährtin Andrea ist Ex-Journalist Stephan im Einzelhandel selbständig - nun eben auch noch mit einer Tauchschule. Er keltert als echter Hesse mit großer Freude (und Erfolg) Apfelwein und kann sich neben dem Tauchen und dem Reisen auch für Touren auf seinem Rennrad begeistern. Stephan liebt das Wildwasser-Kajakfahren ebenso wie jede Art von "Unterwegs-sein" und Zeltlager-Romantik - und das schon seit einer Zeit, in der es den Begriff "Outdoor-Freak" noch gar nicht gab...

 

Anne:


...kennen wohl die meisten von Euch. Sie ist Stephans Tochter, hat ebenfalls schon im zarten Alter von elf Jahren mit der Taucherei angefangen und ist seit einigen Jahren auch regelmäßig beim Schwimmbad-Training mit dabei.

Insoweit hat sie die erste Tugend der Assistenten, das Flaschenschleppen, schon in aller Ausführlichkeit kennengelernt...

Anne befindet sich zur Zeit in der Ausbildung zum Divemaster, die sie im Sommer abgeschlossen haben dürfte. Damit hat sie das Tauchen in allen Facetten und von der Pike auf gelernt: Da sie Stephans Tochter ist, hat sie beim Tauchen keinen "Kindergeburtstag" feiern können: Wracktauchgänge im grünen Wasser der Ostsee finden sich genauso in ihrem Logbuch wie Bergseetauchgänge in Messinghausen oder im zwei Grad kalten Wasser des Sundhäuser Sees.

 

Uwe Rehberger


...und noch ein Uwe... Er ist
Divemaster, zählt sich selbst eher zu den Genusstauchern (was durchaus vielversprechend klingt für all jene, die mit Uwe tauchen gehen). Uwe taucht am liebsten an Plätzen, wo nicht jeder ins Wasser springt.

Er ist seit fast einem Jahr stolzer Papa und dadurch kommt das Tauchen leider etwas zu kurz, aber Tauchen und Familienleben lässt sich super verbinden (wenn den Klaaane bische größer is). Uwe meint zu seinen bevorzugten Tauchspots: "Am liebsten ist es mir, wenn das Ganze noch etwas Expeditionscharakter hat und man sich trotz Minimalgepäck komfortabel im Wasser bewegen kann. Early Morning Dive, ob es regnet, schneit oder die Sonne scheint, das muß schon sein und es muß einfach Spaß machen".